Aktuelles aus dem Stadtverband
Aktueller
Stand zur Dichtheitsprüfung hier
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Die
SPD Fraktion auf Energieinformation
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von
links Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm,
Karl-Heinz Bernsmeier, Gerd Krahe, Bürgermeister
Heinz-Dieter Held, Heinz Keil, Organisator Berndt
Kriete, Marlies Calmus, Günter Willig,
Stevo Viduka, Natascha Nemetschek, Achim Wilmsmeier,
Dieter Schneider, Alexander Sturm, Heinz Johannsmeier,
Bernd Bentrup
Zusammen
mit Betroffenen und SPD-Abgeordneten aus Löhne
und Bad Oeynhausen haben die Landtagsabgeordnete
Angela Lücfk und der Bundestagsabgeordnete
Stefan Schwartze in einem Schnatgang die Trasse
an der Südbahn besucht und sich vor Ort
von den Problemen überzeugt. Alle waren
sich einig:
Eine Lösung kann nicht Ausbau Südbahntrasse
heißen!
©www.agb-loehne.de
Landtagsabgeordnete
Angela Lück (SPD) besucht das
August-Griese-Berufskolleg
Das
Thema Nachwuchsförderung in den MINT-Studiengängen
stand im Mittelpunkt eines Besuches von Angela
Lück am August-Griese-Berufskolleg. Wie
der Schulleiter Frank Schnelle und der stellv.
Schulleitung Lothar Albert erläuteten,
fehlt im Kreis Herford ein über die Bereiche
Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik
integratives Angebot für junge Menschen
zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife,
um dem bereits existierenden Mangel an Ingenieuren
und Wissenschaftlern in diesen Fachrichtungen
zu begegnen. Das August-Griese-Berufskolleg,
das über langjährige Erfahrungen in
den technisch orientierten Bildungsgängen
verfügt, möchte diese Lücke schließen,
um einen Beitrag zur Nachwuchsförderung
in der heimischen Wirtschaft zu leisten.
Frau Lück informierte sich im Rahmen ihres
Besuches bei einem Rundgang durch die Schule
auch über das Labor Erneuerbare Energien,
wo ihr von Auszubildenden der Einfluss der Form
und der Stellung der Antriebsflügel im
Wind auf die Energiegewinnung verdeutlich wurde.
Ein angehende Anlagenmechaniker erläuterte
Frau Lück, dass bei starren Antriebsflügeln
ein Windrad auch beschädigt werden kann.

MdL Lück besucht das August-Griese-Berufskolleg
In
der metalltechnischen Werkstatt stellte Werkstattlehrer
Flaming der Landtagsabgeordneten den Sinn der
mechanischen Bearbeitung von Metallen dar. Die
Schülerinnen und Schüler gewinnen
nur so ein Gefühl für die unterschiedlichen
Werkstoffe, so Flaming. Lernaufgaben wie
z.B. eine von Schülern hergestellte Schraubzwinge
überzeugten Frau Lück von der Arbeit
in der Werkstatt.
©
2011 Neue Westfälische
12 - Löhne und Gohfeld, Donnerstag 02.
Juni 2011
Schwartzes
Interesse an Grün
SPD-Bundestagsmitglied informiert sich am Berufskolleg
über erneuerbare Energien
VON
UWE POLLMEIER
Löhne.
Stefan Schwartze tritt zügig in die Pedale.
Nach wenigen Sekunden leuchtet die Glühlampe
vor dem Bundestagsabgeordneten auf. Jetzt
sind es 200 Watt, sagt Henning Tausch,
Lehrer am August-Griese-Berufskolleg.
Der
SPD-Politiker stoppt, steigt vom Energierad
und nimmt wieder die Position des interessierten
Besuchers ein. Ich musste dafür schon
ganz schön treten, sagt Schwartze
und konzentriert sich direkt wieder auf Tausch,
der die Besuchergruppe durch das Umweltlabor
des AGB führt.
Es
ist Schwartzes fünfte Station auf seiner
kreisweiten Rundreise zum Thema Energie und
Umwelt. Ich möchte mir verschiedene
erneuerbare Energien anschauen, die bei uns
vor Ort genutzt werden, sagt Schwartze.
Er wolle dabei sehen, welche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten
es noch gebe.
Regenerative
Energien sind heute fester Bestandteil vieler
Berufsfelder. So muss etwa ein Kraftfahrzeugmechatroniker
über Wasserstoff und Elektroantrieb Bescheid
wissen und ein Anlagenmechaniker Sanitär,
Heizung, Klima sollte sich in den Bereichen
Solarthermie und Blockheizkraftwerke auskennen.
Insgesamt
besuchen derzeit 2.078 Schüler das August-Griese-Berufskolleg.
Etwa ein Drittel als Vollzeitschüler, zwei
Drittel im Rahmen der dualen Berufsausbildung.
Das Wissen über erneuerbare Energien ist
seit einigen Jahren fester Bestandteil des Unterrichtsplanes.
In
unserem 2003 eröffneten Labor können
wir unseren Schülern erneuerbare Energien
anschaulich und praxisnah vermitteln,
sagt Tausch. Er zeigt dem gelernten Industriemechaniker
und Ex-AGB-Schüler Schwartze die Möglichkeiten
der Berufskolleg-Schüler, sich Wissen über
regenerative Energien praxisnah anzueignen.
Ebenfalls bei der kleinen Führung durch
das Umweltlabor im Erdgeschoss der Schule mit
dabei waren Lehrer und Vertreter der heimischen
SPD.
Den
praktischen Einsatz erneuerbarer Energien erläuterte
Tausch anhand einiger Beispiele. So erklärte
er etwa, wie sich mit Regenwasser Strom erzeugen
lässt oder wie man ein solarbetriebenes
Bobby-Car baut, das bis zu 28 Kilometer pro
Stunde fährt.
Noch
bequemer, da überdacht und geräumiger,
fährt es sich mit dem Elektromobil City-el.
Der gelbe Einsitzer schafft es bei vollgeladener
Batterie, die mittels der 1,2 Kilowatt starken
Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule mit
grünem Strom geladen wird, bis nach Herford
und zurück. Wobei der Hinweg mit
den ansteigenden Serpentinen deutlich energiefressender
ist, sagt Tausch.
Nach
seinem Besuch im August Griese Berufskolleg,
schaute sich Schwartze noch die erste Löhner
Bürgersolaranlage auf dem Dach der Wirtschaftsbetriebe
an. Die am 11. Dezember 2008 an das Netz gegangene,
unabhängige und keinem Anbieter verpflichtende
Solaranlage hat mittlerweile über 62.000
Kilowattstunden erzeugt.
©
2011 Neue Westfälische
12 - Löhne und Gohfeld, Samstag 14. Mai
2011
SPD
will CDU aus der Einsamkeit helfen
Wolfgang Böhm kommentiert Angriffe der
Christdemokraten mit spitzer Zunge
Löhne
(nw). Mehrfach hat die CDU zuletzt die SPD attackiert.
In Sachen Haushaltspolitik, Regionalkonferenz
Südbahn und anderen. Jetzt antwortet SPD-Fraktionschef
Wolfgang Böhm mit spitzer Zunge. Er schreibt:
In der SPD macht sich die Sorge breit,
wie man der CDU helfen kann, damit sie aus ihrem
Stimmungstief kommt.
Offensichtlich
fühle sich die CDU allein gelassen, nicht
eingeladen, nicht ernst genommen. Wir
empfehlen, Ursachenforschung zu betreiben. Wer
gestalten will, kann dieses tun, doch zum Miteinander
gehören immer Partner, so Böhm.
Wer von Beginn an signalisiere, nur eigene Interessen
zu vertreten, der wolle keine Partnerschaft.
Wenn
andere Parteien etwas gestalten, wenn sie dafür
sorgen, dass mit der Verabschiedung des Haushaltes
Löhne wieder, soweit im Nothaushalt möglich,
handlungsfähig ist, der handelt nicht unredlich.
Ausschreibungen könnten damit halbwegs
schnell umgesetzt werden, Handwerker erhielten
ihr Geld, Zuschüsse für Vereine würden
ausgezahlt. Wer immer noch nicht begriffen
hat, dass der Handlungsrahmen für den Haushalt
nicht in Löhne geschrieben
wird, der muss sich fragen lassen, ob er das
Wohl der Stadt im Auge hat.
Die
nächsten Monate würden zeigen, wie
ernst es die CDU, die so wichtige Anliegen wie
die Verkleinerung des Rates für 2014 und
die Senkung von Kopier- und Portokosten für
notwendig hält, es mit der Ratsarbeit meint.
Telefon und Internet, aber auch persönliche
Gespräche seien glänzende Möglichkeiten,
Kommunikation zu betreiben. Sonst gilt:
Keiner hat uns lieb!
©
2011 Neue Westfälische
12 - Löhne und Gohfeld, Samstag 30. April
2011
Die
Angst vor der Zweigleisigkeit
SPD und FDP sorgen sich um Ausbaupläne
für die Südbahn / CDU fühlt sich
ausgebootet
VON
DIRK WINDMÖLLER
Löhne.
Kleine Bäume stehen im Gleisbett. Büsche
wuchern über Schienenreste. Eine kleine
Idylle ist dort entstanden, wo bis vor wenigen
Jahren auf dem dem zweiten Gleis der Südbahn
Züge fuhren. Wenn es nach den Plänen
der Bahn geht, ist die Idylle bald Geschichte.
Die Bahn will den Güterverkehr ausbauen
und die Strecke wieder zweigleisig nutzen. Dagegen
formiert sich Widerstand. Zu einer Regionalkonferenz
zum Thema Anfang Mai in Bad Oeynhausen haben
in Löhne nur SPD und FDP eingeladen. Das
führt bei der CDU zu Kritik.
Wir
sitzen hier in Gohfeld in der Zange. Wir sind
von der Nordumgehung ebenso betroffen wie von
der Nordbahn und auch der Ausbau der Südbahn
würde uns das Leben schwer machen,
sagt Stephan Klute von der Löhner SPD.
Er steht gemeinsam mit ein paar Parteifreunden
auf der Brücke, die die Bültestraße
über die Bahn führt. Ruhig liegt die
Strecke da. Noch. Wenn es zum Ausbau kommt,
dann fahren über diese Strecke 30.000 Züge
im Jahr. Das sind 80 bis 90 pro Tag, ergänzt
Friedel Böhse.
Und
das sei mit Blick auf den Wohnbereich, aber
auch die Kliniken im Grenzbereich Löhne/Bad
Oeynhausen und das Naherholungsgebiet Aqua-Magica-Park
nicht hinnehmbar. Der SPD-Fraktionsvorsitzende
Wolfgang Böhm kritisiert die Planer, die
in völliger Unkenntnis der örtlichen
Verhältnisse die Lebensqualität für
viele Menschen drastisch einschränkten.
Zu behaupten, Löhne ist nicht betroffen,
liegt daneben, sagt Böhm.
Da
sei zum einen die erhebliche Lärmbelästigung,
die massive Investitionen in den Lärmschutz
erfordere. Darüber hinaus gebe es auch
erhebliche Probleme mit den beschrankten Bahnübergängen
an der Detmolder Straße in Bad Oeynhausen
und der Rüscher Straße in Gohfeld.
Diese Straßen kann man dann gleich
vom Verkehr abbinden sagt Böhm.
Bereits
vor Jahren hatte es Pläne gegeben, die
Südbahn auszubauen. Im Jahr 2003 äußerte
sich der damalige SPD-Bundestagsabgeordnete
und ehemalige Parlamentarische Staatssekretär
kritisch in einem Brief an das Bundesverkehrsministerium:
Der Bau eines bis zu fünf Kilometer
langen Tunnels zur Wahrung der städtebaulichen
Verträglichkeit ist in den Projektkosten
nicht enthalten. Das sei auch bei den
aktuellen Planungen das Problem: Wenn
wegen des Lärmschutzes auch ein Tunnel
gebaut werden muss, würde sich das ganze
Projekt nicht mehr rechnen, ist Böhse
überzeugt. Die Politiker sind sich einig,
dass die Kapazitäten der Nordbahn ausreichend
sind, um auch den weiter wachsenden Güterverkehr
aufzunehmen.
Der
Löhner FDP-Chef Uwe Neuhaus hat neben der
SPD von Löhner Seite aus zur Regionalkonferenz
eingeladen. Auch wir sehen diese Pläne
kritisch. Das darf so nicht kommen, sagt
Neuhaus. Von der Konferenz erhofft sich Neuhaus
Erkenntnisse und Druck auf die Planer bei der
Bahn. Den wünscht sich auch Politiker Wolfgang
Böhm. Ich glaube, wir haben früh
genug anzufangen, uns zu organisieren, um diese
Pläne zu verhindern.
Uns
hat man gar nicht erst angesprochen. Das ist
schlechter Stil, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende
Dr. Tim Ostermann. In den anderen Kommunen,
die vom Ausbau betroffen wären, zählt
auch die CDU mit zu den Einladern der Konferenz.
Die
soziale Frage bleibt das Kernthema
Delegiertenkonferenz des SPD-Stadtverbands
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Haushaltsrede
2011
der Spd-Fraktion Löhne
zum Download
Wolfgang
Böhm
Anträge
der SPD Fraktion an den Rat der Stadt Löhne