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DEMO gegen die rechtsextreme Justizopferhilfe in Löhne (22 Fotos)

Mehr dazu in der Neuen Westfälischen vom 29./30.09.2012:

© 2012 Neue Westfälische
13 - Löhne und Gohfeld, Samstag 29. September 2012

„Den Germaniten keinen Platz bieten“
Großdemonstration des „Bündnis für Vielfalt“ gegen die Justizopferhilfe verläuft friedlich

Lautstarker Protest: Wolfgang Kühme (v. l.), Marion Schröder und Frank Bemmann laufen bleiben vor dem JOH-Büro stehen und machen Lärm: „Die Rechten sollen merken, dass sie hier unerwünscht sind.“ FOTOS: ULF HANKE

VON SUSANNE BARTH
UND ULF HANKE

Löhne. Der Vorplatz der Werretalhalle ist voller Menschen. Punkt 18 Uhr am Freitagabend demonstrieren mehrere hundert Bürger lautstark gegen die rechtsextreme Justizopferhilfe (JOH). Wenige Minuten zuvor greift die Polizei erneut hart gegen die JOH durch. Zwei Anhänger werden bei Festnahmen verletzt. Als die Demonstranten am JOH-Büro vorbeimarschieren, ist der Polizeieinsatz vorbei. Mit Bannern und Fahnen, Rufen und Trillerpfeifen stellen sich Kinder, Politiker, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam gegen die rechte Organisation.

Mittendrin steht der Löhner Frank Bemmann. Er und Wolfgang Kühme halten ein Banner mit dem Schriftzug „Keine demokratiefreie Zone in Löhne“ hoch, laufen direkt vorne mit: „Es ist gut, dass so viele Leute gekommen sind, es können gar nicht genug sein. Die Rechten sollen merken, dass sie hier unerwünscht sind.“

Zur Demonstration hat das Bündnis „Gemeinsam für Vielfalt“ aufgerufen. „Wir wollen damit ein Zeichen setzten“, sagt Philip Sulewski. Er ruft bei seiner Kundgebung der Menge entgegen: „Wir wollen hier keinen Schandfleck“. Die Menge jubelt, pfeift, applaudiert.

Von der Werretalhalle geht es für den Demonstrationszug durch die Innenstadt bis hin zum Festplatz. Vorne fährt ein Polizeiwagen, hinter dem Zug gleich drei. Vor dem Büro der JOH, das deren Mitglieder als „Botschaft Germanitien“ bezeichnen, bleiben die Demonstranten stehen. Jetzt wird es richtig laut: „Nazis raus! Botschaft zumachen! Keine Plätze bieten, den Germaniten!“ rufen sie.

Auf der anderen Straßenseite wird zurückgerufen. Die Anhänger der JOH stehen vor der „Botschaft Germanitien“, einer trinkt Kaffee, alle tragen gelbe Warnwesten mit der Aufschrift „Menschenrechtsverteidiger“ und skandieren: „Nazis raus!“ Sie fühlen sich missverstanden und verstehen die Demonstration gegen ihre Organisation als „Volksverhetzung“. Es ist eine ziemlich verquere Lage.

Alexander Sturm von den Löhner Jusos, der die Demonstration angemeldet hatte, treibt die Masse zum Weitergehen an. Die Lage soll nicht eskalieren. Die Demonstranten gehen weiter, es bleibt friedlich.

Die Demonstranten bekommen von dem Polizeieinsatz zuvor nichts mit. Die Festnahmen der beiden JOH-Vorstände verbreitet sich dennoch wie ein Lauffeuer unter den Menschen auf der Straße. Sie sehen das mit Genugtuung. Es sind ganz normale Menschen, und viele Funktionsträger, Politiker aus allen Ratsfraktionen, sowie Vertreter der Stadtverwaltung. LBA-Politiker, SPD-Abgeordnete, Linke, Grüne und CDU-Ratsherrn marschieren mit einem Ziel: der JOH die Stirn zu bieten. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze hat bereits in seiner Heimatstadt Vlotho gegen das inzwischen verbotene rechtsextreme Collegium Humanum gekämpft, bei dem einige JOH-Vorstände bereits aktiv waren. „Man kann nicht früh genug dagegen auf die Straße gehen“, sagt Schwartze.

Das werden die Löhner nach diesem Aufstand der Demokraten gewiss nicht tun. Die Falken Bielefeld haben bereits angekündigt: „Wir werden so lange an der JOH dranbleiben, bis das Nazi-Problem hier beseitigt ist.“

 

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13 - Löhne und Gohfeld, Donnerstag 02. August 2012

Neuer Erlebnisraum
Löhner SPD befürwortet die Umgestaltung des Deichvorlandes an der Werre


Das Deichvorland der Werre: Die SPD- Fraktion in Löhne informierte sich vor Ort. Mit dabei waren Wolfgang Böhm (v. l.), Karl-Heinz Bernsmeier, Bernd Bentrup, Stephan Klute, Günter Willig, Karin Minnerup, Burkhard Schröder und Heinz Dahlmeier. FOTO: NW

Löhne (nw). Die SPD-Fraktion möchte die Umgestaltung der Werre in Höhe des Gymnasiums umgehend angehen. Die Sozialdemokraten hat die Idee der Umgestaltung des Deichvorlandes der Werre in Höhe des Gymnasiums überzeugt. Der Boden soll soweit abgetragen werden, dass das Deichvorland auf gleichem Niveau ist wie der Mittelstand der Werre.

So wird nach Meinung der Sozialdemokraten nicht nur der Retentionsraum im Hochwasserfall vergrößert, es wird auch ein neuer Erlebnisraum an der Werre geschaffen. Die Werre ist in Löhne das größte Naherholungsgebiet, die Fuß- und Radwege werden intensiv genutzt. Aber der Fluss selbst bleibt nahezu unbeachtet.

Die Werre soll nach Vorstellung der SPD erlebbarer gemacht werden. Nirgendwo gibt es Kiesbänke, nirgendwo wird dazu eingeladen, auch nur die Füße ins Wasser zu halten, Ufer und Flussbett sind – fast – durchweg unzugänglich.

Für die Löhner SPD-Fraktion bedarf es aber zusätzlich der Klärung einiger Fragen. So spielen gerade bei der heutigen Lage der Stadt die Finanzen eine große Rolle.

Die Kosten müssen ermittelt werden, auch die Möglichkeit der Landesförderung wie auf weiterer Fördermaßnahmen ist zu prüfen. Im Planungsausschuss wurde die Nutzung des Bodens für den Deichbau in Gohfeld in den Raum gestellt, dieses soll nun überprüft werden. Die Stadt hätte dann von der Maßnahme doppelten Nutzen.

Weiterhin stellt sich auch die Frage, inwieweit diese Maßnahme von der Zukunft des Sielwehres abhängig ist. Hier erwartet die SPD auch Antworten, sieht aber grundsätzlich selbst nicht die Notwendigkeit, hier auf Bad Oeynhausener Entscheidungen zu warten.

Und letztlich ist es nach Meinung der SPD notwendig, mit dem direkten Anlieger Kanuverein Kontakt zu suchen und diesen in die Planungen einzubeziehen.

Einen entsprechenden Antrag wird die SPD in die Gremien bringen.

 

Anträge der SPD Fraktion an den Rat der Stadt Löhne

 

Fotos von SPD-Familienfest 1. Mai 2012 hier

Haushaltsrede 2012 von Wolfgang Böhm hier

Die SPD Fraktion auf Energieinformation
mehr lesen

von links Fraktionsvorsitzender Wolfgang Böhm, Karl-Heinz Bernsmeier, Gerd Krahe, Bürgermeister Heinz-Dieter Held, Heinz Keil, Organisator Berndt Kriete, Marlies Calmus, Günter Willig, Stevo Viduka, Natascha Nemetschek, Achim Wilmsmeier, Dieter Schneider, Alexander Sturm, Heinz Johannsmeier, Bernd Bentrup

 


Zusammen mit Betroffenen und SPD-Abgeordneten aus Löhne und Bad Oeynhausen haben die Landtagsabgeordnete Angela Lücfk und der Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze in einem Schnatgang die Trasse an der Südbahn besucht und sich vor Ort von den Problemen überzeugt. Alle waren sich einig:
Eine Lösung kann nicht Ausbau Südbahntrasse heißen!

©www.agb-loehne.de
Landtagsabgeordnete Angela Lück (SPD) besucht das
August-Griese-Berufskolleg

Das Thema Nachwuchsförderung in den MINT-Studiengängen stand im Mittelpunkt eines Besuches von Angela Lück am August-Griese-Berufskolleg. Wie der Schulleiter Frank Schnelle und der stellv. Schulleitung Lothar Albert erläuteten, fehlt im Kreis Herford ein über die Bereiche Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik integratives Angebot für junge Menschen zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife, um dem bereits existierenden Mangel an Ingenieuren und Wissenschaftlern in diesen Fachrichtungen zu begegnen. Das August-Griese-Berufskolleg, das über langjährige Erfahrungen in den technisch orientierten Bildungsgängen verfügt, möchte diese Lücke schließen, um einen Beitrag zur Nachwuchsförderung in der heimischen Wirtschaft zu leisten.
Frau Lück informierte sich im Rahmen ihres Besuches bei einem Rundgang durch die Schule auch über das Labor „Erneuerbare Energien“, wo ihr von Auszubildenden der Einfluss der Form und der Stellung der Antriebsflügel im Wind auf die Energiegewinnung verdeutlich wurde. Ein angehende Anlagenmechaniker erläuterte Frau Lück, dass bei starren Antriebsflügeln ein Windrad auch beschädigt werden kann.


MdL Lück besucht das August-Griese-Berufskolleg

In der metalltechnischen Werkstatt stellte Werkstattlehrer Flaming der Landtagsabgeordneten den Sinn der mechanischen Bearbeitung von Metallen dar. „Die Schülerinnen und Schüler gewinnen nur so ein Gefühl für die unterschiedlichen Werkstoffe“, so Flaming. Lernaufgaben wie z.B. eine von Schülern hergestellte Schraubzwinge überzeugten Frau Lück von der Arbeit in der Werkstatt.

 

© 2011 Neue Westfälische
12 - Löhne und Gohfeld, Donnerstag 02. Juni 2011

Schwartzes Interesse an Grün
SPD-Bundestagsmitglied informiert sich am Berufskolleg über erneuerbare Energien

VON UWE POLLMEIER

Löhne. Stefan Schwartze tritt zügig in die Pedale. Nach wenigen Sekunden leuchtet die Glühlampe vor dem Bundestagsabgeordneten auf. „Jetzt sind es 200 Watt“, sagt Henning Tausch, Lehrer am August-Griese-Berufskolleg.

Der SPD-Politiker stoppt, steigt vom Energierad und nimmt wieder die Position des interessierten Besuchers ein. „Ich musste dafür schon ganz schön treten“, sagt Schwartze und konzentriert sich direkt wieder auf Tausch, der die Besuchergruppe durch das Umweltlabor des AGB führt.

Es ist Schwartzes fünfte Station auf seiner kreisweiten Rundreise zum Thema Energie und Umwelt. „Ich möchte mir verschiedene erneuerbare Energien anschauen, die bei uns vor Ort genutzt werden“, sagt Schwartze. Er wolle dabei sehen, welche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten es noch gebe.

Regenerative Energien sind heute fester Bestandteil vieler Berufsfelder. So muss etwa ein Kraftfahrzeugmechatroniker über Wasserstoff und Elektroantrieb Bescheid wissen und ein Anlagenmechaniker Sanitär, Heizung, Klima sollte sich in den Bereichen Solarthermie und Blockheizkraftwerke auskennen.

Insgesamt besuchen derzeit 2.078 Schüler das August-Griese-Berufskolleg. Etwa ein Drittel als Vollzeitschüler, zwei Drittel im Rahmen der dualen Berufsausbildung. Das Wissen über erneuerbare Energien ist seit einigen Jahren fester Bestandteil des Unterrichtsplanes.

„In unserem 2003 eröffneten Labor können wir unseren Schülern erneuerbare Energien anschaulich und praxisnah vermitteln“, sagt Tausch. Er zeigt dem gelernten Industriemechaniker und Ex-AGB-Schüler Schwartze die Möglichkeiten der Berufskolleg-Schüler, sich Wissen über regenerative Energien praxisnah anzueignen. Ebenfalls bei der kleinen Führung durch das Umweltlabor im Erdgeschoss der Schule mit dabei waren Lehrer und Vertreter der heimischen SPD.

Den praktischen Einsatz erneuerbarer Energien erläuterte Tausch anhand einiger Beispiele. So erklärte er etwa, wie sich mit Regenwasser Strom erzeugen lässt oder wie man ein solarbetriebenes Bobby-Car baut, das bis zu 28 Kilometer pro Stunde fährt.

Noch bequemer, da überdacht und geräumiger, fährt es sich mit dem Elektromobil „City-el“. Der gelbe Einsitzer schafft es bei vollgeladener Batterie, die mittels der 1,2 Kilowatt starken Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule mit grünem Strom geladen wird, bis nach Herford und zurück. „Wobei der Hinweg mit den ansteigenden Serpentinen deutlich energiefressender ist“, sagt Tausch.

Nach seinem Besuch im August Griese Berufskolleg, schaute sich Schwartze noch die erste Löhner Bürgersolaranlage auf dem Dach der Wirtschaftsbetriebe an. Die am 11. Dezember 2008 an das Netz gegangene, unabhängige und keinem Anbieter verpflichtende Solaranlage hat mittlerweile über 62.000 Kilowattstunden erzeugt.

 

 

© 2011 Neue Westfälische
12 - Löhne und Gohfeld, Samstag 14. Mai 2011

SPD will CDU aus der Einsamkeit helfen
Wolfgang Böhm kommentiert Angriffe der Christdemokraten mit spitzer Zunge

Löhne (nw). Mehrfach hat die CDU zuletzt die SPD attackiert. In Sachen Haushaltspolitik, Regionalkonferenz Südbahn und anderen. Jetzt antwortet SPD-Fraktionschef Wolfgang Böhm mit spitzer Zunge. Er schreibt: „In der SPD macht sich die Sorge breit, wie man der CDU helfen kann, damit sie aus ihrem Stimmungstief kommt.“

Offensichtlich fühle sich die CDU allein gelassen, nicht eingeladen, nicht ernst genommen. „Wir empfehlen, Ursachenforschung zu betreiben. Wer gestalten will, kann dieses tun, doch zum Miteinander gehören immer Partner“, so Böhm. Wer von Beginn an signalisiere, nur eigene Interessen zu vertreten, der wolle keine Partnerschaft.

„Wenn andere Parteien etwas gestalten, wenn sie dafür sorgen, dass mit der Verabschiedung des Haushaltes Löhne wieder, soweit im Nothaushalt möglich, handlungsfähig ist, der handelt nicht unredlich.“ Ausschreibungen könnten damit halbwegs schnell umgesetzt werden, Handwerker erhielten ihr Geld, Zuschüsse für Vereine würden ausgezahlt. „Wer immer noch nicht begriffen hat, dass der Handlungsrahmen für den Haushalt nicht in Löhne geschrieben wird, der muss sich fragen lassen, ob er das Wohl der Stadt im Auge hat.“

Die nächsten Monate würden zeigen, wie ernst es die CDU, die so wichtige Anliegen wie die Verkleinerung des Rates für 2014 und die Senkung von Kopier- und Portokosten für notwendig hält, es mit der Ratsarbeit meint. Telefon und Internet, aber auch persönliche Gespräche seien „glänzende Möglichkeiten, Kommunikation zu betreiben“. Sonst gilt: Keiner hat uns lieb!

 

 

© 2011 Neue Westfälische
12 - Löhne und Gohfeld, Samstag 30. April 2011

Die Angst vor der Zweigleisigkeit
SPD und FDP sorgen sich um Ausbaupläne für die Südbahn / CDU fühlt sich ausgebootet

VON DIRK WINDMÖLLER

Löhne. Kleine Bäume stehen im Gleisbett. Büsche wuchern über Schienenreste. Eine kleine Idylle ist dort entstanden, wo bis vor wenigen Jahren auf dem dem zweiten Gleis der Südbahn Züge fuhren. Wenn es nach den Plänen der Bahn geht, ist die Idylle bald Geschichte. Die Bahn will den Güterverkehr ausbauen und die Strecke wieder zweigleisig nutzen. Dagegen formiert sich Widerstand. Zu einer Regionalkonferenz zum Thema Anfang Mai in Bad Oeynhausen haben in Löhne nur SPD und FDP eingeladen. Das führt bei der CDU zu Kritik.

„Wir sitzen hier in Gohfeld in der Zange. Wir sind von der Nordumgehung ebenso betroffen wie von der Nordbahn und auch der Ausbau der Südbahn würde uns das Leben schwer machen“, sagt Stephan Klute von der Löhner SPD. Er steht gemeinsam mit ein paar Parteifreunden auf der Brücke, die die Bültestraße über die Bahn führt. Ruhig liegt die Strecke da. Noch. „Wenn es zum Ausbau kommt, dann fahren über diese Strecke 30.000 Züge im Jahr. Das sind 80 bis 90 pro Tag“, ergänzt Friedel Böhse.

Und das sei mit Blick auf den Wohnbereich, aber auch die Kliniken im Grenzbereich Löhne/Bad Oeynhausen und das Naherholungsgebiet Aqua-Magica-Park nicht hinnehmbar. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Böhm kritisiert die Planer, die in völliger Unkenntnis der örtlichen Verhältnisse die Lebensqualität für viele Menschen drastisch einschränkten. „Zu behaupten, Löhne ist nicht betroffen, liegt daneben“, sagt Böhm.

Da sei zum einen die erhebliche Lärmbelästigung, die massive Investitionen in den Lärmschutz erfordere. Darüber hinaus gebe es auch erhebliche Probleme mit den beschrankten Bahnübergängen an der Detmolder Straße in Bad Oeynhausen und der Rüscher Straße in Gohfeld. „Diese Straßen kann man dann gleich vom Verkehr abbinden“ sagt Böhm.

Bereits vor Jahren hatte es Pläne gegeben, die Südbahn auszubauen. Im Jahr 2003 äußerte sich der damalige SPD-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Parlamentarische Staatssekretär kritisch in einem Brief an das Bundesverkehrsministerium: „Der Bau eines bis zu fünf Kilometer langen Tunnels zur Wahrung der städtebaulichen Verträglichkeit ist in den Projektkosten nicht enthalten.“ Das sei auch bei den aktuellen Planungen das Problem: „Wenn wegen des Lärmschutzes auch ein Tunnel gebaut werden muss, würde sich das ganze Projekt nicht mehr rechnen“, ist Böhse überzeugt. Die Politiker sind sich einig, dass die Kapazitäten der Nordbahn ausreichend sind, um auch den weiter wachsenden Güterverkehr aufzunehmen.

Der Löhner FDP-Chef Uwe Neuhaus hat neben der SPD von Löhner Seite aus zur Regionalkonferenz eingeladen. „Auch wir sehen diese Pläne kritisch. Das darf so nicht kommen“, sagt Neuhaus. Von der Konferenz erhofft sich Neuhaus Erkenntnisse und Druck auf die Planer bei der Bahn. Den wünscht sich auch Politiker Wolfgang Böhm. „Ich glaube, wir haben früh genug anzufangen, uns zu organisieren, um diese Pläne zu verhindern.

„Uns hat man gar nicht erst angesprochen. Das ist schlechter Stil“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Tim Ostermann. In den anderen Kommunen, die vom Ausbau betroffen wären, zählt auch die CDU mit zu den Einladern der Konferenz.

 

 

Die soziale Frage bleibt das Kernthema
Delegiertenkonferenz des SPD-Stadtverbands
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Haushaltsrede 2011 der Spd-Fraktion Löhne
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Wolfgang Böhm

Anträge der SPD Fraktion an den Rat der Stadt Löhne

 

Zukunftsprogramm
SPD-Löhne
2009 - 2015: Das Beste für Löhne.

Für eine soziale, familienfreundliche, zukunftsorientierte und lebenswerte Stadt.
In ökologischer Verantwortung, mit wirtschaftlicher Kraft bei finanzieller Vernunft. download hier...

SPD fordert alternative Energiequellen
Abordnung der Löhner Sozialdemokraten besuchte die Lemgoer Stadtwerke mehr


Auf der Suche nach der Zukunft
SPD und Freundeskreis Ulenburg erörterten Nutzungs- und Fördermöglichkeiten
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